Die „harte“ Seite der Kunst: Attraktive Nichte als verführerisches Aktmodell
Künstlerin | |
Petra Wündisch | |
Telefon: | 01 72/3 02 78 48 |
Website: | www.wuendisch.net |







Verkehrter Pinsel

Stand: Juli 2021
Handarbeiten sind ja wieder im Kommen. Eine Brieselangerin zeigt nun, dass man mit einer „Häkelnadel“ noch ganz andere Reize erzielen kann, als „nur“ textile Kunstwerke zu schaffen.
Die „Häkelnadel“ von Petra Wündisch ist nämlich das andere Ende von einem Malerpinsel. „Ich benutze den Stiel statt die Borsten“, verblüfft die jugendlich wirkende 57-Jährige. Sie malt damit die Struktur ihrer bunten Aquarelle, denen sie dann mit Wasser den weiteren Eindruck verleiht. „Diese Technik habe ich von Reiner Grunwald gelernt. Er veranstaltet Malkurse auf der kleinen griechischen Insel Patmos, die ich immer wieder gerne
besuche, um mich inspirieren zu lassen“, gibt sie Einblick.
Erotische Nichte
Zuhause allerdings ist es insbesondere ihre sehr attraktive Nichte Wiebke Wündisch, die ihr für erotische Akte Modell sitzt. Weitere spannende Motive haben Eindrücke aus Brieselang zum Inhalt. „Es gibt in den letzten Jahren ja kaum Schnee. Deshalb habe ich einen dieser seltenen Tage gleich genutzt, um den winterlichen Nymphensee zu malen, wie man ihn sonst kaum erleben kann“, gibt sie in die Liebe zu ihrer Wahlheimat Einblick.
Es war die Liebe, die sie ins schöne Havelland brachte. Denn dort wohnt mit dem IT-Fachmann André Opierzynski der Mann fürs Leben, den sie übers Internet entdeckte. Dabei hat die grüne Umgebung sie mit Sicherheit fasziniert, ist Petra Wündisch doch beruflich bei der Berliner Senatsverwaltung für Wohnen für die
Verteilung der Fördermittel für Stadtgrün zuständig.
Zudem vertritt sie als Personalrätin die Interessen der Mitarbeiter.
Leuchten und Bilder
Dennoch drehte sich ihr
Leben seit der Kindheit um Kunst. „Ich bin in Magdeburg
geboren und in Plauen
aufgewachsen. Mein Vater
Joachim Wündisch war
Innenarchitekt. Er entwarf die Faltleuchte, die in der DDR große Verbreitung fand. In der Freizeit hat er viel gemalt. Ich erinnere mich noch gut daran, wie wir an der Ostsee im Urlaub waren. Seine Bilder waren so begehrt, dass sie ihm alle noch vor Ort weggekauft wurden und wir keine nach Hause bringen konnten“, erklärt sie. Dennoch hielt Papa Wündisch wenig davon, dass seine Tochter ihm beruflich nachfolgen wollte. „Mein Wunsch war, an der ‚Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle, Burg Giebichenstein‘ zu studieren“, erinnert sie sich.
Aufgrund der elterlichen Empfehlung wurde daraus ein Ökonomiestudium, das sie 1983 nach Berlin brachte.
Präsent mit Folgen
Dort sorgte ihr damaliger Ehemann für ein Schlüsselerlebnis, mit einem Aquarellkasten als Geschenk.
Weiteren Auftrieb erhielt sie ausgerechnet während eines Klinikaufenthalts 2018.
„Ich hielt dort einen Malkurs ab, der sofort großen Zulauf
hatte. Meine eigenen Bilder verkauften sich im Nu!“
Das mag neben der ungewöhnlichen Technik mit an der immensen Vielfalt der Motive liegen. Die gehen von Seerosen über Griechenlandbilder bis zu Havellandansichten und überaus ansprechenden Aktbildern. So freut sie sich schon jetzt darauf, beim nächstmöglichen „Tag des Offenen Ateliers“ Besucher zu sich einzuladen. Damit hat Brieselang eine neue hochinteressante Adresse für bunte Kunst. Wer nicht mehr so lange warten will, für den bietet Petra Wündisch Kunst-Postkarten als handliche Unikate an. Allerdings, dass diese tatsächlich den Weg durch die Postkästen finden, wird eher unwahrscheinlich sein. Wer würde so viel Schönheit durch so viele Hände gehen lassen?